von Open Innovation Team am 1505396640

Vom 7. bis 11. September 2017 fand das alljährliche Ars Electronica Festival mit seinem Mittelpunkt in der POSTCITY beim Linzer Hauptbahnhof statt. Dieses Jahr stand alles unter dem Motto "AI Artificial Intelligence – das andere Ich". Open Innovation war bei diesem international bekannten Innovationsevent mit einer speziell entwickelten „Mobilität der Zukunft“ Tour mit dabei, die allen BesucherInnen während der Festivalzeit Einblicke in neue Entwicklungen im Mobilitätsbereich gab. Die Anfahrt nach Linz gestalteten wir dabei besonders innovativ, los ging’s mit einer Zugfahrt der etwas anderen Art.

 

Der Railjet als Bühne für Innovationen

Bei der Anreise vom Wiener Hauptbahnhof bis nach Linz zum Ars Electronica Festival hatten drei Startups aus dem Bereich Artificial Intelligence die Gelegenheit zu einer sehr persönlichen Zugfahrt mit einem Teil des ÖBB Managements. In drei Abteilen konnten die Vertreter von myAlfred, oratio und Mostly AI dreimal jeweils 15 Minuten Zeit, den leitenden Innovationstreibern der ÖBB ihre technologischen Entwicklungen zu präsentieren.

Diese drei Startups waren mit an Bord:

  • myAlfred: Das Team von myAlfred aus Linz entwickelt eine künstliche Intelligenz, die das Finden von Terminen auf neuartige Art und Weise löst. myAlfred analysiert die Kalender aller TeilnehmerInnen und berücksichtigt ebenso externe Faktoren wie das Wetter oder den Ort. So könnte myAlfred dafür sorgen, dass das Taxi rechtzeitig bestellt wird um pünktlich zum Bahnhof zu gelangen und den passenden Zug zu erwischen.
  • oratio: Dieses Startup nutzt sprachbasierte Intelligenz, um die meistgestellten (Kunden-) Fragen in Messenger-Diensten automatisch zu beantworten. Hier konzentriert sich das oratio Team auf Facebook Messenger, Telegram und Twitter. Durch den smarten Kundenservice können so KundInnen via Messenger-Diensten Fragen stellen und diese automatisch beantwortet bekommen. Denkbar wäre es, diesen Kanal so auszubauen, dass auch Tickets und Streckeninfos automatisch abrufbar sind. 
  • Mostly AI: Das Team rund um Mostly AI präsentierte im Zug ihr derzeitiges Projekt: die Entwicklung autonom lernender Anonymisierungsmethoden zur Erleichterung hoch-sensibler Daten im großen Stil, ohne Verletzungen der restriktiver werdenden Datenschutzbestimmungen in der EU zu riskieren.

 

Begleitet wurden wir auf unserer Reise vom Innovations-Magazin „Der Brutkasten“. Die Interviews aus dem Facebook Live-Stream mit den drei Startups sowie auch Marcus Frantz, CIO ÖBB Holding, Vanessa Langhammer, Leitung Prozessmanagement Rail Cargo Group und Martin Honzik, Ars Electronica Festivalleiter gibt es hier nachzusehen.

 

Nach der spannenden Zugfahrt gab es am Ars Electronica Festival in der POSTCITY Linz noch viele weitere Innovationen zu entdecken.

vlnr: Bernhard Hauser (oratio), Eva Juratovac (Der Brutkasten), Klaudius Kalcher (Mostly AI), Gregor Pichler (CEO iMobility / wegfinder), Barbara Duras (Der Brutkasten), Philipp Jahoda (myAlfred), Vanessa Langhammer (Leitung Prozessmanagement, Rail Cargo Group), Gerald Schinagl (Innovationsleitung Digiattack, BCC), Claudia Falkinger (Open Innovation, ÖBB), Marcus Frantz (CIO, ÖBB Holding), Thomas Petraschek (Leitung Forschung und Entwicklung, ÖBB Infrastruktur), Maria Seifert-Gasteiger (Leitung Innovation, ÖBB-Holding), Christoph Schmutz (Leitung Digitale Mobilität, ÖBB Personenverkehr)

Fotos: Peter Zehetbauer (Open Innovation, ÖBB)